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Warum Menschen in die Schweiz einwandern

2025 wanderten 165’386 Personen in die ständige ausländische Wohnbevölkerung der Schweiz ein. 53,4 % kamen für eine Erwerbstätigkeit, 25,5 % im Familiennachzug und 10,6 % für eine Aus- oder Weiterbildung. 73 % stammten aus der EU und der EFTA, die meisten aus Deutschland (Staatssekretariat für Migration).

Einwanderung 2025
165’386
davon für Arbeit
53,4 %
88’355
Familiennachzug
25,5 %
42’170
Ausbildung
10,6 %
17’579

Gründe 2025

EU- und EFTA-Staatsangehörige arbeiten dank der Personenfreizügigkeit ohne Kontingent; aus Drittstaaten werden Arbeitskräfte im Rahmen jährlicher Kontingente zugelassen.

GrundTotalAnteilEU/EFTADrittstaaten
Erwerbstätigkeit mit Kontingent5’8173,5 %1’9823’835
Erwerbstätigkeit ohne Kontingent82’53849,9 %82’236302
Familiennachzug42’17025,5 %22’31819’852
Aus- und Weiterbildung17’57910,6 %8’8208’759
Aufenthalt ohne Erwerbstätigkeit5’0873,1 %4’668419
Anerkannte Flüchtlinge4’9603,0 %04’960
Härtefall nach Asylverfahren2’7621,7 %12’761
Aufenthaltsregelung nach Asylverfahren3970,2 %11386
Übrige4’0762,5 %9293’147
Total165’386100 %120’96544’421

Entwicklung seit 2008

JahrTotalArbeitFamilieAusbildungAsylbereichÜbrige
2025165’38688’35542’17017’5798’1199’163
2024170’60789’41042’43317’65211’4339’679
2023181’55397’80146’28118’7938’9039’775
2022162’43584’92743’02616’8278’2529’403
2021141’54966’97240’05416’1848’25910’080
2020136’96264’98038’27816’7886’75210’164
2019140’55469’33440’19715’5466’6298’848
2018140’08766’73542’63615’3986’9188’400
2017137’80364’38642’41515’4657’0508’487
2016143’10067’14844’83615’5596’7048’853
2015150’43270’97546’59516’4147’2969’152
2014152’10574’78145’71614’9346’7429’932
2013155’39974’32649’43116’9073’45111’284
2012143’78370’69044’83115’6412’55310’068
2011142’47168’38744’47016’0373’6499’928
2010134’17059’28442’67517’1054’67210’434
2009132’44460’48643’01115’2893’6659’993
2008157’26578’50048’48615’6352’94411’700

Die 25 grössten Herkunftsländer

NationalitätEinwanderungHauptgrundArbeitFamilie
Deutschland25’831Arbeit69 %19 %
Frankreich20’233Arbeit65 %20 %
Italien17’839Arbeit68 %18 %
Portugal11’365Arbeit71 %22 %
Spanien10’921Arbeit75 %16 %
Rumänien6’756Arbeit77 %17 %
Polen5’326Arbeit81 %12 %
Afghanistan3’450Asylbereich0 %17 %
Türkei3’168Asylbereich5 %33 %
Ungarn2’872Arbeit76 %18 %
Österreich2’791Arbeit72 %14 %
China (Volksrepublik)2’647Ausbildung9 %19 %
Indien2’613Familie26 %36 %
USA2’425Familie21 %49 %
Kroatien2’185Arbeit74 %21 %
Griechenland2’133Arbeit72 %17 %
Vereinigtes Königreich1’921Familie32 %50 %
Brasilien1’914Familie9 %71 %
Kosovo1’877Familie2 %82 %
Bulgarien1’839Arbeit71 %18 %
Slowakische Republik1’717Arbeit85 %11 %
Eritrea1’619Asylbereich0 %10 %
Belgien1’521Arbeit59 %21 %
Niederlande1’428Arbeit59 %19 %
Schweden1’295Arbeit56 %23 %

Nach Kanton

Kanton = Wohnkanton bei der Einreise.

KantonEinwanderungArbeitFamilieAusbildung
Zürich32’40259 %23 %10 %
Waadt23’62942 %24 %25 %
Genf14’61543 %30 %14 %
Bern12’54856 %24 %5 %
Aargau10’13357 %33 %2 %
Wallis9’15859 %22 %8 %
St. Gallen9’13758 %23 %9 %
Luzern6’98953 %24 %14 %
Basel-Stadt6’40257 %23 %12 %
Tessin6’38745 %23 %18 %
Freiburg5’38553 %30 %7 %
Thurgau4’59961 %28 %2 %
Basel-Landschaft3’95452 %32 %2 %
Graubünden3’80768 %17 %4 %
Solothurn3’36354 %32 %2 %
Neuenburg3’12851 %31 %6 %
Zug2’30848 %38 %4 %
Schwyz1’97963 %22 %1 %
Schaffhausen1’67554 %37 %1 %
Appenzell Ausserrhoden62460 %25 %1 %
Jura61646 %28 %2 %
Nidwalden60859 %24 %4 %
Obwalden60266 %21 %1 %
Uri58561 %18 %6 %
Glarus56557 %31 %1 %
Appenzell Innerrhoden18866 %21 %0 %

Warum die Zahlen von denen des BFS abweichen

Das SEM zählt aus dem Zentralen Migrationsinformationssystem (ZEMIS), das Bundesamt für Statistik aus der Bevölkerungsstatistik (STATPOP). Erfassungszeitpunkt und Definitionen unterscheiden sich, deshalb weichen die Totale leicht ab. Asylsuchende und vorläufig Aufgenommene sind hier nicht enthalten; sie stehen in der Asylstatistik.

Welche Bewilligung brauche ich? Arbeitsbewilligung Familiennachzug Asylstatistik Einwanderung und Auswanderung

Häufige Fragen

Wie viele Menschen wanderten 2025 in die Schweiz ein?

165’386 Ausländerinnen und Ausländer in die ständige Wohnbevölkerung (Ausweise B, C und L ab 12 Monaten), davon 120’965 aus der EU und der EFTA und 44’421 aus Drittstaaten (SEM).

Warum kommen die meisten?

Für eine Erwerbstätigkeit (53,4 %), danach im Familiennachzug (25,5 %) und für eine Aus- oder Weiterbildung (10,6 %).

Aus welchen Ländern kommen die meisten?

2025: Deutschland (25’831), Frankreich (20’233), Italien (17’839).

Quelle: Staatssekretariat für Migration SEM, Ausländerstatistik, Tabelle 3-30 «Einwanderung ständige ausländische Wohnbevölkerung nach Kanton und Einwanderungsgrund» (ZEMIS), Jahreswerte per 31. Dezember. sem.admin.ch · JSON · CSV