Eigenmietwert: Abschaffung auf den 1. Januar 2029
Der Eigenmietwert auf selbst genutztem Wohneigentum wird auf den 1. Januar 2029 abgeschafft; bis Ende 2028 gilt das heutige System weiter. Möglich wurde die Reform durch die Volksabstimmung vom 28. September 2025: Volk und Stände nahmen die damit verknüpfte Vorlage zur kantonalen Liegenschaftssteuer auf Zweitliegenschaften mit 57,7 % Ja an (Stimmbeteiligung 49,5 %). Der Bundesrat setzte das Inkrafttreten am 1. April 2026 fest.
Zeitplan der Reform
- 2. Februar 2017Parlamentarische Initiative 17.400 der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerates: Systemwechsel bei der Wohneigentumsbesteuerung. parlament.ch
- 25. August 2021Der Bundesrat beantragt, auf die Vorlage der Kommission einzutreten. estv
- 21. September 2021Der Ständerat stimmt dem Systemwechsel als Erstrat zu. estv
- 14. Juni 2023Der Nationalrat stimmt der Vorlage ebenfalls zu. estv
- 20. Dezember 2024Schlussabstimmung im Parlament: Bundesgesetz über den Systemwechsel und Bundesbeschluss über die Liegenschaftssteuern auf Zweitliegenschaften. estv
- 28. September 2025Volksabstimmung über den Bundesbeschluss (obligatorisches Referendum, Volks- und Ständemehr): angenommen. bk.admin.ch
- 1. April 2026Der Bundesrat setzt die Reform auf den 1. Januar 2029 in Kraft; die Kantone erhalten Zeit, ihre Gesetze anzupassen. admin.ch
- 1. Januar 2029Inkrafttreten: Der Eigenmietwert auf selbst genutztem Wohneigentum entfällt. admin.ch
Worüber abgestimmt wurde
Abgestimmt wurde über den «Bundesbeschluss über die kantonalen Liegenschaftssteuern auf Zweitliegenschaften». Er erlaubt den Kantonen, eine besondere Liegenschaftssteuer auf überwiegend selbst genutzte Zweitliegenschaften zu erheben, als Ausgleich für die wegfallenden Steuereinnahmen. Das Bundesgesetz über den Systemwechsel bei der Wohneigentumsbesteuerung, das den Eigenmietwert abschafft, ist rechtlich mit diesem Beschluss verknüpft: Es konnte nur zusammen mit ihm in Kraft treten. Mit dem Ja ist die Reform deshalb zustande gekommen.
Ja-Anteil je Kanton
Resultat je Kanton
In 19 von 26 Kantonen gab es eine Ja-Mehrheit, in 7 eine Nein-Mehrheit; nach Standesstimmen 16,5 zu 6,5. Abgelehnt haben die Westschweizer Kantone und Basel-Stadt.
| Kanton | Ja | Beteiligung | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Appenzell Innerrhoden | 75,1 % | 48,6 % | angenommen |
| Appenzell Ausserrhoden | 73,4 % | 55,3 % | angenommen |
| Thurgau | 72,4 % | 53,1 % | angenommen |
| St. Gallen | 71,7 % | 50,7 % | angenommen |
| Glarus | 70,1 % | 45,2 % | angenommen |
| Aargau | 69,0 % | 51,8 % | angenommen |
| Schwyz | 68,6 % | 57,2 % | angenommen |
| Obwalden | 68,2 % | 54,5 % | angenommen |
| Nidwalden | 68,0 % | 56,3 % | angenommen |
| Luzern | 67,5 % | 53,2 % | angenommen |
| Graubünden | 67,1 % | 47,6 % | angenommen |
| Uri | 65,5 % | 46,5 % | angenommen |
| Zug | 65,0 % | 54,5 % | angenommen |
| Solothurn | 62,2 % | 51,6 % | angenommen |
| Zürich | 61,2 % | 52,0 % | angenommen |
| Basel-Landschaft | 60,5 % | 50,0 % | angenommen |
| Schaffhausen | 58,7 % | 68,1 % | angenommen |
| Tessin | 56,5 % | 51,6 % | angenommen |
| Bern | 55,3 % | 47,8 % | angenommen |
| Freiburg | 49,2 % | 46,1 % | abgelehnt |
| Basel-Stadt | 47,1 % | 48,4 % | abgelehnt |
| Wallis | 39,7 % | 46,4 % | abgelehnt |
| Jura | 38,8 % | 42,4 % | abgelehnt |
| Neuenburg | 38,4 % | 39,6 % | abgelehnt |
| Waadt | 36,2 % | 45,3 % | abgelehnt |
| Genf | 33,9 % | 41,7 % | abgelehnt |
Gemeinden mit dem höchsten und tiefsten Ja-Anteil
Gemeinden mit mindestens 1000 Stimmberechtigten. Die Resultate aller 2’105 Gemeinden stehen in der JSON-Datei unten.
Höchster Ja-Anteil
| Gemeinde | Ja | Beteiligung |
|---|---|---|
| Roggwil (TG) TG | 83,5 % | 58,1 % |
| Eichberg SG | 83,2 % | 57,0 % |
| Knutwil LU | 82,3 % | 55,7 % |
| Diepoldsau SG | 82,2 % | 51,9 % |
| Andwil (SG) SG | 82,2 % | 59,3 % |
| Oberriet (SG) SG | 82,1 % | 55,0 % |
| Quarten SG | 82,0 % | 52,8 % |
| Walzenhausen AR | 81,6 % | 53,8 % |
| Eich LU | 81,4 % | 62,4 % |
| Lengwil TG | 81,4 % | 53,4 % |
Tiefster Ja-Anteil
| Gemeinde | Ja | Beteiligung |
|---|---|---|
| Les Breuleux JU | 22,3 % | 45,7 % |
| Lausanne VD | 22,7 % | 40,0 % |
| Evolène VS | 23,1 % | 55,3 % |
| Vevey VD | 23,5 % | 39,3 % |
| Chavannes-près-Renens VD | 24,6 % | 30,7 % |
| Saignelégier JU | 25,9 % | 45,4 % |
| Avully GE | 26,4 % | 44,8 % |
| Carouge (GE) GE | 27,5 % | 42,8 % |
| Genève GE | 27,9 % | 42,7 % |
| Orsières VS | 28,0 % | 56,4 % |
Was sich ab 2029 für Eigentümer ändert
- Kein Eigenmietwert mehr auf selbst genutztem Wohneigentum.
- Der Abzug für Unterhaltskosten entfällt bei Bund, Kantonen und Gemeinden; für vermietete oder verpachtete Liegenschaften bleibt er.
- Schuldzinsen sind nur noch im Verhältnis der vermieteten oder verpachteten Liegenschaften zum gesamten Vermögen abziehbar.
- Ersterwerberabzug für Schuldzinsen: höchstens 10’000 Franken für Ehepaare und 5000 Franken für Alleinstehende im ersten Jahr, sinkend um zehn Prozent des Höchstbetrags pro Jahr, während zehn Jahren.
- Abzüge für Energiesparen und Umweltschutz entfallen bei der direkten Bundessteuer; die Kantone können sie befristet beibehalten.
- Die Kantone können eine Liegenschaftssteuer auf überwiegend selbst genutzte Zweitliegenschaften einführen.
So beschreibt es die Bundesverwaltung. Wie Ihr Kanton die Reform umsetzt und ob er Zweitliegenschaften besteuert, folgt auf dieser Seite, sobald die Kantone entscheiden.
Rechenbeispiele der ESTV für den Schuldzinsenabzug ab 2029
Die Beispiele stammen aus dem Faktenblatt der ESTV. Jeweils 2 % Zins; der Abzug richtet sich nach dem Anteil der vermieteten Liegenschaften am gesamten Vermögen.
| Situation (Beträge in Franken) | Schuldzinsen | Abziehbar |
|---|---|---|
| Eigenheim 800’000, Bankkonto 200’000, Schulden 500’000 | 10’000 | 0 |
| Vermietete Liegenschaft 800’000, Bankkonto 200’000, Schulden 500’000 (Anteil 80 %) | 10’000 | 8’000 |
| Eigenheim 800’000, selbst genutzte Ferienwohnung 300’000, vermietete Wohnung 800’000, Bankkonto 200’000, Schulden 500’000 (Anteil 38,1 %) | 10’000 | 3’810 |
| Wie Beispiel 1, Ehepaar im ersten Jahr nach dem Ersterwerb: Ersterwerberabzug | 10’000 | 10’000 |
Ersterwerberabzug Jahr für Jahr
| Jahr nach dem Erwerb | Ehepaare, höchstens | Übrige, höchstens |
|---|---|---|
| Jahr 1 | 10’000 | 5’000 |
| Jahr 2 | 9’000 | 4’500 |
| Jahr 3 | 8’000 | 4’000 |
| Jahr 4 | 7’000 | 3’500 |
| Jahr 5 | 6’000 | 3’000 |
| Jahr 6 | 5’000 | 2’500 |
| Jahr 7 | 4’000 | 2’000 |
| Jahr 8 | 3’000 | 1’500 |
| Jahr 9 | 2’000 | 1’000 |
| Jahr 10 | 1’000 | 500 |
Steuer auf Zweitliegenschaften: Stand in den Kantonen
Jeder Kanton entscheidet selbst, ob er Zweitliegenschaften besteuert. Stand 11. Oktober 2026, nur aus amtlichen Quellen des Kantons; wöchentlich überprüft.
| Kanton | Zweitliegenschaften | Umsetzung der Reform |
|---|---|---|
| Aargau | noch keine amtliche Information | Vernehmlassung abgeschlossen 2. April 2026 Anhörung zur Änderung des Steuergesetzes vom 2. April bis 26. Juni 2026; die Botschaft an den Grossen Rat ist noch nicht veröffentlicht. Quelle |
| Appenzell Innerrhoden | noch keine amtliche Information | noch keine amtliche Information |
| Appenzell Ausserrhoden | noch keine amtliche Information | noch keine amtliche Information |
| Bern | vorgeschlagen 13. November 2025 Der Regierungsrat will den Gemeinden erlauben, eine zusätzliche Liegenschaftssteuer auf überwiegend selbst genutzten Zweitliegenschaften einzuführen; nötig sind eine Verfassungsänderung mit obligatorischer Volksabstimmung und eine Gesetzesänderung; noch kein Steuersatz. Quelle | noch keine amtliche Information |
| Basel-Landschaft | noch keine amtliche Information | noch keine amtliche Information |
| Basel-Stadt | noch keine amtliche Information | noch keine amtliche Information |
| Freiburg | noch keine amtliche Information | noch keine amtliche Information |
| Genf | noch keine amtliche Information | noch keine amtliche Information |
| Glarus | vorgeschlagen 1. Oktober 2026 Der Regierungsrat beantragt dem Landrat, eine Motion zu überweisen, die den Gemeinden ab 2029 eine Liegenschaftssteuer auf Zweitwohnungen ermöglicht. Quelle | noch keine amtliche Information |
| Graubünden | in Vernehmlassung 27. August 2026 Vernehmlassung zu einer besonderen Liegenschaftssteuer auf überwiegend selbst genutzten Zweitliegenschaften: Kantonssatz 1,5 Promille des Vermögenssteuerwerts, auch Gemeinden und Kirchen können sie erheben; Verfassungsänderung mit obligatorischer Volksabstimmung. Quelle | in Vernehmlassung 27. August 2026 Vernehmlassung zur Umsetzung des Systemwechsels vom 27. August bis 27. November 2026; Inkrafttreten auf den 1. Januar 2029 angestrebt. Quelle |
| Jura | Vorstoss im Parlament 29. Oktober 2025 Ein parlamentarischer Vorstoss (Motion Nr. 1548 vom 29. Oktober 2025) verlangt eine kantonale Liegenschaftssteuer auf Zweitwohnungen; die Behandlung wurde im März 2026 vertagt. Quelle | noch keine amtliche Information |
| Luzern | noch keine amtliche Information | noch keine amtliche Information |
| Neuenburg | noch keine amtliche Information | noch keine amtliche Information |
| Nidwalden | verzichtet 18. Juni 2026 Der Regierungsrat verzichtet auf eine Objektsteuer auf Zweitliegenschaften, weil Aufwand und Ertrag nicht übereinstimmen. Quelle | noch keine amtliche Information |
| Obwalden | noch keine amtliche Information | noch keine amtliche Information |
| St. Gallen | noch keine amtliche Information | noch keine amtliche Information |
| Schaffhausen | noch keine amtliche Information | noch keine amtliche Information |
| Solothurn | noch keine amtliche Information | noch keine amtliche Information |
| Schwyz | noch keine amtliche Information | noch keine amtliche Information |
| Thurgau | noch keine amtliche Information | noch keine amtliche Information |
| Tessin | vorgeschlagen 30. September 2026 Der Staatsrat sieht in der Budgetbotschaft 2027 eine Liegenschaftssteuer auf Zweitwohnungen vor; im Finanzplan mindestens 17 Millionen Franken Ertrag gegenüber 55 Millionen Franken Bruttoausfall ab 2029. Quelle | noch keine amtliche Information |
| Uri | wird geprüft 11. März 2026 Der Regierungsrat will eine besondere Liegenschaftssteuer auf überwiegend selbst genutzten Zweitwohnungen prüfen, die die Gemeinden erheben könnten; noch kein Entscheid. Quelle | noch keine amtliche Information |
| Waadt | noch keine amtliche Information | noch keine amtliche Information |
| Wallis | wird geprüft Der Staatsrat prüft die in der Verfassung vorgesehene Kompensation mit einer Steuer auf Zweitwohnungen; noch kein Projekt veröffentlicht. Quelle | noch keine amtliche Information |
| Zug | noch keine amtliche Information | noch keine amtliche Information |
| Zürich | noch keine amtliche Information | noch keine amtliche Information |
So wird der Eigenmietwert bis Ende 2028 festgelegt
Bis zur Abschaffung gilt das heutige Recht. Für die direkte Bundessteuer darf der Eigenmietwert nach den Richtlinien der ESTV nicht unter 70 % des Marktwerts liegen. Die Kantone setzen ihn für die Kantons- und Gemeindesteuern unterschiedlich fest:
| Kanton | Festlegung oder Ermässigung | Härtefallregel |
|---|---|---|
| Aargau | 60 % der Marktmiete | |
| Appenzell Innerrhoden | Ermässigung von 30 % für die dauernd selbst bewohnte Liegenschaft am Wohnsitz | |
| Appenzell Ausserrhoden | Ermässigung von 20 % für die dauernd selbst bewohnte Liegenschaft am Wohnsitz | |
| Bern | 60 % der Marktmiete | |
| Basel-Landschaft | 60 % der Marktmiete | |
| Basel-Stadt | keine besondere Ermässigung in der Übersicht der ESTV | |
| Freiburg | keine besondere Ermässigung in der Übersicht der ESTV | |
| Genf | Ermässigung von 4 % pro Jahr Besitzesdauer, höchstens 40 %, auch für Zweitwohnungen | ja |
| Glarus | Ermässigung von 40 % für die dauernd selbst bewohnte Liegenschaft am Wohnsitz | |
| Graubünden | Ermässigung von 30 % für die dauernd selbst bewohnte Liegenschaft am Wohnsitz | ja |
| Jura | keine besondere Ermässigung in der Übersicht der ESTV | |
| Luzern | 70 % der Marktmiete | ja |
| Neuenburg | 70 % der Marktmiete | |
| Nidwalden | Ermässigung von 30 % für die dauernd selbst bewohnte Liegenschaft am Wohnsitz | |
| Obwalden | 70 % der Marktmiete | ja |
| St. Gallen | Ermässigung von 30 % für die dauernd selbst bewohnte Liegenschaft am Wohnsitz | ja |
| Schaffhausen | zwischen 60 und 70 % des Marktwerts | ja |
| Solothurn | zwischen 60 und 90 % des Marktwerts | |
| Schwyz | 65 % des Marktwerts | |
| Thurgau | Ermässigung von 40 % für die dauernd selbst bewohnte Liegenschaft am Wohnsitz | |
| Tessin | zwischen 60 und 70 % des Marktwerts | |
| Uri | Ermässigung von 25 %, höchstens 7’500 Franken für die dauernd selbst bewohnte Liegenschaft am Wohnsitz | |
| Waadt | 65 % des Werts aus der kantonalen Mietwertstatistik | ja |
| Wallis | zwischen 60 und 70 % des Marktwerts | |
| Zug | Ermässigung von 40 % für die dauernd selbst bewohnte Liegenschaft am Wohnsitz | |
| Zürich | Marktwert aus Vergleich, ermässigt um 30 bis 40 % | ja |
Härtefallregel: Der Wert wird herabgesetzt, wenn er im Verhältnis zum Einkommen hoch ist (Einzelheiten in der Quelle). Zug gewährt zudem Mietern einen Abzug von 30 % der Miete, höchstens 10’000 Franken. ESTV (PDF)
Geschichte des Eigenmietwerts
- 9. Dezember 1940Der Bundesratsbeschluss über die Wehrsteuer erfasst den Eigenmietwert bereits als Einkommen.
- 14. Dezember 1990Steuerharmonisierungsgesetz und Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer verankern die Besteuerung der Eigennutzung für Bund und alle Kantone.
- seit 1999Seit 1999 war die Eigenmietwertbesteuerung dreimal Thema einer eidgenössischen Abstimmung, jedes Mal ohne die nötige Mehrheit.
- 23. September 2012Zuletzt lehnten Volk und Stände die Volksinitiative «Sicheres Wohnen im Alter» ab: 52,6 % Nein, 13,5 Stände dagegen.
- 2. Februar 2017Neuer Anlauf: Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerates lanciert die Initiative 17.400, die 2029 zur Abschaffung führt.
Häufige Fragen
Ab wann wird der Eigenmietwert abgeschafft?
Auf den 1. Januar 2029. Das hat der Bundesrat am 1. April 2026 beschlossen. Bis Ende 2028 gilt das heutige System.
Worüber hat das Volk am 28. September 2025 abgestimmt?
Über den Bundesbeschluss zur kantonalen Liegenschaftssteuer auf Zweitliegenschaften. Er wurde mit 57,7 % Ja angenommen. Das Gesetz zur Abschaffung des Eigenmietwerts ist damit verknüpft und kommt deshalb ebenfalls.
Kann ich Hypothekarzinsen nach 2029 noch abziehen?
Nur noch im Verhältnis der vermieteten oder verpachteten Liegenschaften zum Vermögen. Wer erstmals Wohneigentum kauft und selbst bewohnt, erhält während zehn Jahren einen sinkenden Ersterwerberabzug.
Was gilt für Zweitwohnungen und Ferienwohnungen?
Auch hier entfällt der Eigenmietwert. Die Kantone dürfen dafür eine besondere Liegenschaftssteuer auf überwiegend selbst genutzte Zweitliegenschaften erheben.
Quellen: Bundesrat (Medienmitteilung vom 1. April 2026), Eidgenössisches Finanzdepartement, ESTV (Faktenblatt Schuldzinsenregelung, Parlamentsgeschäfte), Bundeskanzlei; Abstimmungsresultate: BFS, VoteInfo (offene Daten). efd.admin.ch · bk.admin.ch · VoteInfo OGD · JSON
Information, keine Steuerberatung. Massgebend sind Gesetz und Verfügungen der Steuerbehörden.