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Prämienverbilligung: wer sie erhält, Kanton für Kanton

2025 erhielten in der Schweiz 2’637’372 Personen eine Prämienverbilligung: 29,1 % aller Versicherten. Bund und Kantone zahlten dafür CHF 7,30 Milliarden, im Schnitt CHF 2’770 pro Bezüger und Jahr (61,3 % der mittleren Prämie). Den höchsten Anteil hat Genf (44,1 %), den tiefsten Basel-Landschaft (19,7 %). Wer Anspruch hat, bestimmt jeder Kanton selbst: Einkommensgrenzen und Verfahren sind kantonal, einige Kantone zahlen automatisch, andere nur auf Antrag.

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Wo Sie die Prämienverbilligung beantragen

Die zuständige Stelle Ihres Kantons gemäss BAG (priminfo). Dort finden Sie Einkommensgrenzen, Fristen und das Antragsformular.

Prämienverbilligung 2025 pro Kanton

Bezügerquote = Anteil der Versicherten mit Verbilligung. Pro Bezüger = durchschnittlicher Beitrag pro Jahr. In % der Prämie = durchschnittlicher Beitrag in Prozent der mittleren Prämie pro versicherte Person. Kantonsanteil = Anteil des Kantons an der Finanzierung (Rest: Bund).

KantonBezügerquotePro Bezüger (CHF/Jahr)In % der PrämieKantonsanteil
Schweiz29,1 %2’77061,3 %51,3 %
Genf44,1 %3’29858,0 %68,6 %
Waadt37,9 %3’14062,3 %66,9 %
Schaffhausen36,4 %2’28252,5 %51,8 %
Uri32,3 %1’47742,5 %19,7 %
Zürich32,3 %2’68161,5 %55,0 %
Graubünden32,2 %1’98050,0 %40,5 %
Tessin31,7 %3’80467,8 %67,5 %
Appenzell Innerrhoden31,1 %1’52749,7 %18,9 %
Nidwalden27,9 %1’70645,7 %18,7 %
Luzern27,6 %2’11954,3 %34,6 %
Freiburg27,1 %2’45657,5 %42,6 %
Aargau26,8 %2’22252,6 %35,1 %
Solothurn26,5 %2’78561,6 %48,1 %
Glarus26,4 %2’30556,7 %37,1 %
Wallis26,3 %2’55260,5 %44,2 %
Basel-Stadt25,9 %4’07074,3 %57,4 %
Jura25,7 %3’10762,5 %50,1 %
Bern25,6 %2’44753,1 %38,1 %
Schwyz24,3 %2’28458,9 %30,5 %
Obwalden23,8 %2’37065,4 %32,1 %
Zug23,4 %2’52468,0 %34,3 %
Neuenburg23,3 %3’77673,4 %55,7 %
St. Gallen22,2 %2’69068,3 %35,4 %
Thurgau20,4 %2’95573,8 %35,9 %
Appenzell Ausserrhoden20,3 %3’18881,8 %40,5 %
Basel-Landschaft19,7 %3’49368,5 %40,9 %

Prämienverbilligung in der Schweiz seit 1996

Ausbezahlte Beiträge in Milliarden Franken pro Jahr (Bund und Kantone).

024681996: CHF 1,47 Mrd.19961997: CHF 1,99 Mrd.1998: CHF 2,45 Mrd.1999: CHF 2,69 Mrd.2000: CHF 2,55 Mrd.20002001: CHF 2,66 Mrd.2002: CHF 2,89 Mrd.2003: CHF 3,07 Mrd.2004: CHF 3,17 Mrd.20042005: CHF 3,20 Mrd.2006: CHF 3,31 Mrd.2007: CHF 3,42 Mrd.2008: CHF 3,40 Mrd.20082009: CHF 3,54 Mrd.2010: CHF 3,98 Mrd.2011: CHF 4,07 Mrd.2012: CHF 4,17 Mrd.20122013: CHF 4,17 Mrd.2014: CHF 4,18 Mrd.2015: CHF 4,31 Mrd.2016: CHF 4,51 Mrd.20162017: CHF 4,69 Mrd.2018: CHF 4,94 Mrd.2019: CHF 5,19 Mrd.2020: CHF 5,46 Mrd.20202021: CHF 5,45 Mrd.2022: CHF 5,35 Mrd.2023: CHF 5,94 Mrd.2024: CHF 6,61 Mrd.20242025: CHF 7,30 Mrd.2025

Häufige Fragen

Wer hat Anspruch auf Prämienverbilligung?

Personen in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen. Die Einkommensgrenzen und das Verfahren legt jeder Kanton selbst fest. Für Kinder und junge Erwachsene in Ausbildung aus Familien mit unteren und mittleren Einkommen müssen die Kantone die Prämie um mindestens 80 % bzw. 50 % verbilligen (KVG).

Wie beantrage ich die Prämienverbilligung?

Bei der zuständigen Stelle Ihres Wohnkantons (Liste auf dieser Seite). Einige Kantone prüfen den Anspruch automatisch anhand der Steuerdaten, in anderen müssen Sie einen Antrag stellen; die Fristen sind kantonal.

Wie wird die Verbilligung ausbezahlt?

Der Kanton zahlt den Beitrag direkt an Ihre Krankenkasse; Ihre Prämienrechnung wird entsprechend tiefer.

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BAG-Hinweis: Die Angaben sind in einigen Kantonen unvollständig und damit auch für die Schweiz. Ohne Zahlungen der Kantone für ausstehende Prämien. Stand der Daten: Statistik der obligatorischen Krankenversicherung 2025.

Quelle: BAG, Statistik der obligatorischen Krankenversicherung (T 4.01–4.08) · priminfo.admin.ch · SLI-2026-10-03.32

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